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Studium generale und Colloquium politicum der Universität Freiburg bieten ab Mitte April wieder Veranstaltungen für alle

Themen im Sommersemester: Europa in Geschichte und Gegenwart, Verhältnis von Kunst und Politik, „vergessene Kriege“

Freiburg, 04.04.2023

Studium generale und Colloquium politicum der Universität Freiburg bieten ab Mitte April wieder Veranstaltungen für alle

Allen Interessierten stehen die Angebote von Studium generale und Colloquium politicum der Universität Freiburg offen. Grafik: Jürgen Oschwald

Vorträge, Diskussionen und Lesungen zu wissenschaftlichen, kulturellen und politischen Themen – das bieten Studium generale und Colloquium politicum der Universität Freiburg in diesem Sommersemester wieder allen Interessierten. Zwei besondere Formate kommen diesmal neu dazu: Seminare zu Themen aus der Literatur-, Kunst- und Ideengeschichte sowie halbtägige Exkursionen. „Wir haben für dieses Nach-Corona-Semester trotz der beunruhigenden Zeitläufte bewusst kein ‚Krisenprogramm‘ geplant – weder von den Inhalten noch von den Formaten her“, sagt Prof. Dr. Werner Frick, Leiter des Studium generale.

Seminare, Exkursionen, „Samstags-Uni“

Die literatur-, kultur- und ideengeschichtlichen Seminare unter Leitung erfahrener Universitätsdozent*innen finden jeweils an sechs Abenden statt. „Das ist für uns ein Experiment, das wir gerade in Zeiten der wiedergewonnenen Präsenz unbedingt ausprobieren wollen, um mit unserem Publikum in einen möglichst engen Austausch zu kommen“, sagt Frick. Für die Teilnahme braucht es außer Neugier und Aufgeschlossenheit keine spezifischen Voraussetzungen. „Die Veranstaltungen richten sich an alle, die an den Themen interessiert und bereit sind, sich ein bisschen einzuarbeiten“, sagt Frick. Die Zahl der Plätze ist allerdings beschränkt, deshalb empfiehlt er ebenso wie für die Exkursionen eine baldige Anmeldung (siehe unten).

Das Flaggschiff des Studium generale bleibt auch in diesem Sommersemester die gemeinsam mit der Volkshochschule Freiburg angebotene „Samstags-Uni“, die wieder in voller Hörsaal-Präsenz stattfindet. Diesmal werfen namhafte Referent*innen in 14 Einzelvorträgen „Blicke auf Europa“. Die Reihe ist interdisziplinär ausgerichtet. „Wir wollen dieses für uns alle relevante Thema aus möglichst vielen unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten und bedeutende Stationen der europäischen Geschichte ebenso in den Blick nehmen wie die aktuelle Verfassung der Europäischen Union“, sagt Frick.

Vorträge, Diskussionen, Rezitationen

Die Reihen „Bücher, über die man spricht“ und „Gespräche über ausgewählte Inszenierungen“ sind als Diskussionspodien angelegt und sollen dem argumentativen Austausch mit den Teilnehmenden über Neuerscheinungen und ausgewählte Produktionen am Theater Freiburg dienen. Die Vortragsreihe „Konturen der nächsten Gesellschaft“ in Kooperation mit der Katholischen Akademie wird im Sommersemester fortgesetzt, eine kunstwissenschaftlichen Reihe widmet sich den auch aktuell viel diskutierten Fragen: „Bestimmt Politik Kunst? Ändert Kunst Politik?“ Daneben bietet das Programm eine Reihe von Einzelvorträgen. Die Spannbreite reicht von literatur- und kulturgeschichtlichen Themen über Biotechnologie und aktuelle Fragen der Regulierung von Technologien der Künstlichen Intelligenz bis hin zur Rolle der Wissenschaftskommunikation in Wissenschaft und Gesellschaft.

Und schließlich finden zum ersten Mal seit mehr als drei Jahren auch wieder Veranstaltungen aus der Rubrik „Rezitation und Theater“ statt: Im Juli bringt Georg Paul Aichner seine Version von Joseph Roths „Die Legende vom heiligen Trinker“ auf die Bühne. Und im Mai lädt die Freiburger Goethe-Gesellschaft zusammen mit dem Studium generale zu einem „Poetry Slam mit Goethe“: In jeweils sieben Minuten werden hier selbst geschriebene Texte präsentiert, die sich kreativ mit einem von drei vorgegebenen Goethe-Zitaten auseinandersetzen. „Hier hoffen wir natürlich auf die rege Beteiligung der Kreativfraktion unter den Freiburger Studierenden“, sagt Frick.

Colloquium politicum

Das Programm des Colloquium Politicum befasst sich in vielen Einzelvorträgen, Podiumsdiskussionen, Streitgesprächen und Vortragsreihen ausführlich mit politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Am 17. April eröffnet das Colloquium politicum das Sommersemester im Rahmen der „FRIAS Freiburger Horizonte“ mit einem Streitgespräch zum „Ende des Kapitalismus?“. Es diskutieren die Journalistin Ulrike Herrmann und der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Lars Feld von der Universität Freiburg.

In weiteren Veranstaltungen geht es unter anderem um „Koloniale Wissenschaft und vergessene Kollateralschäden in Deutsch-Togo“, die deutsche Revolution von 1848/49 und den Krieg in der Ukraine, um direkte Demokratie, Umweltpolitik in Chinas und das Verhältnis von Emotionen und Politik. Vier Vortragreihen befassen sich mit dem Thema „Vergessene Kriege – Im Schatten westlicher Berichterstattung“, mit 75 Jahre Marshallplan, mit der Entwicklungen der türkischen Republik sowie – als Webtalks – mit Freiburg und der Region in der Zeit des Nationalsozialismus.

Vollständiges Programm des Studium generale unter
www.studiumgenerale.uni-freiburg.de/sg
des Colloquium politicum unter
www.studiumgenerale.uni-freiburg.de/cp

Das zugehörige Programmheft liegt ab Mittwoch, 12. April 2023, unter anderem in den Gebäuden der Universität Freiburg, in Freiburger Buchhandlungen und im Büro des Studium generale in der Belfortstraße 20 aus.

Anmeldungen für Seminare und Exkursionen über das Büro des Studium generale bei Rainer Dausch:

 

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